PRK ab 750 Euro (pro Auge)

Die Photorefraktive Keratektomie (PRK) wird bereits seit 1987 eingesetzt, und ist damit eines der ersten Laserverfahren zur Behandlung der Augen.

Mit der PRK entfernt der Operateur die äußere Schicht der Hornhaut (Ephitel) vollständig. Das darunter liegende Hornhautgewebe wird dann mit einem sogenannten Excimer Laser modelliert. Wie genau, das wird zuvor vom Computer berechnet. Zum Schluss der Behandlung setzt der Operateur noch eine dünne Kontaktlinse auf das behandelte Auge. Diese Linse wird auch als Verband-Kontaktlinse bezeichnet. Sie muss einige Tage zum Schutz und für den besseren Heilungsprozess auf dem Auge bleiben. Die Hornhaut regeneriert sich von selbst und auch die Ephitel bildet sich neu.

Wie unterscheidet sich die PRK zu anderen Laserverfahren?

Bei der PRK wird die Epithel vollständig entfernt, während bei der Femto-LASIK die obere, hauchdünne Schicht der Hornhaut (Flap) mit einem Laser aufgeschnitten, hochgeklappt und nach der Laser-Korrektur der Hornhaut, wieder verschlossen wird.

Damit ist der Vorteil der PRK, dass dieser Teil des Eingriffs gar nicht vorkommt und dass somit alle Komplikationen, die beim Schneiden und beim Wiederanwachsen des Flap entstehen können, wegfallen.

Es gibt jedoch auch Nachteile dieses Verfahrens. So ist die Heilungszeit, mit der andauernde Schmerzen einhergehen, in der Regel länger. Diese sind zwar meist mit Schmerzmitteln gut in den Griff zu bekommen, aber es ist wichtig zu wissen, dass das möglich ist. Darüber hinaus dauert es nach der PRK auch länger, bis das volle Sehvermögen wieder hergestellt ist. Meist sind das zwei bis drei Wochen. Zudem gibt es infolge der PRK ein höheres Risiko für die Entwicklung von kleineren Hornhauttrübungen, die die Blendempfindlichkeit nachts erhöhen können.

Wie verläuft der Eingriff?

Zur Vorbereitung der PRK wird das Auge mit Tropfen betäubt. Spritzen, Narkose- oder Betäubungsmittel sind nicht notwendig. Der Eingriff dauert ca. 20 Minuten für beide Augen. Sie können während der Laser-Behandlung mit Ihrem Arzt reden. Durch die OP- Beleuchtung sind Sie so geblendet, dass Sie außer einem hellen Licht nichts sehen werden.

Und selbst wenn Sie während des Laserns Ihre Augen unwillkürlich bewegen sollten, ist das kein Problem. Der hochsensible Eyetracker des MEL® 80 Excimer Lasers folgt den Augenbewegungen ununterbrochen und platziert den Laser automatisch immer an der richtigen Stelle. Bei dieser Sicherheit ist es dennoch empfohlen, dass Sie die Augen während der OP so ruhig wie möglich halten.

Auf was muss ich nach dem Eingriff achten?

Sie können nach der PRK-Behandlung sofort nach Hause, dürfen jedoch noch nicht selber Autofahren. Es ist wichtig, dass Sie sich zwei Tage ausruhen und nicht körperlich anstrengen. Sie dürfen Ihre Augen außerdem nicht berühren oder gar reiben. Verschriebene Augentropfen müssen wie vom Arzt verordnet angewendet werden.

Patienten, bei denen die durchzuführenden Voruntersuchungen und Tests ergeben, dass der Zustand ihrer Augen für eine Operation geeignet ist, können sich einer Laserbehandlung oder einer Linsenoperation unterziehen.

Sie möchten einen Termin vereinbaren? Dann können Sie dies online machen oder uns in den Praxiszeiten Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 18:00 Uhr unter 069 6050400 anrufen.